DIÖZESANVERBAND DRESDEN-MEIßEN

Wer wir sind

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) ist mit ca. 400 000 Frauen der größte katholische Verband Deutschlands und ist ein Zusammenschluss von Frauen, die als einzelne, wie in Gemeinschaft ihre Verantwortung und Aufgaben im Bereich von Familie, Beruf, Kirche und Gesellschaft zu übernehmen bereit sind. Die gegenseitige Ermutigung und Begleitung im Sinn der Botschaft Jesu Christi steht dabei im Mittelpunkt ihres Handelns Wir geben Frauen eine unüberhörbare Stimme in Kirche und Gesellschaft.

 

Foto: Mitgliederversammlung Okt. 2021 in Dresden

Unser kfd-Diözesanverband im Bistum Dresden-Meißen:

  • ist die Frauengemeinschaft unseres Bistums, der aktuell 54 Frauen angehören. Sie engagieren sich als kfd-Gruppen in den Pfarrgemeinden vor Ort und als Einzelmitglieder,

  • trägt durch ihr Engagement, ihr Glaubenszeugnis und ihr Einbringen von Erfahrungen, Erwartungen und Hoffnungen zu einem lebendigen Leben in ihren Gemeinden bei,

  • ist eine Gemeinschaft, in der sich Frauen gegenseitig ermutigen und sich füreinander und für ihre Interessen und Rechte einsetzen. Sie wirken in den verschiedenen kirchlichen Gremien an der Gestaltung der Kirche mit z.B. in den Ortskirchenräten, im Katholikenrat, beim Synodalen Weg uam.

  • ist ein Frauen-Ort, wo Frauen ihre Charismen neu entdecken können – offen für Suchende und Fragende,

  • bietet unterschiedliche Angebote, in denen Frauen Raum für sich finden, ihre Spiritualität vertiefen und ihre Kreativität entfalten können,

  • ist dort, wo Frauen unabhängig von ihrer Herkunft und Lebensform Wertschätzung und Angenommensein erfahren,

  • ist ökumenisch mit Frauen anderer Konfessionen unterwegs, z.B. am Weltgebetstag,

  • setzt sich ein für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung,

  • engagiert sich für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt,

  • gehört zu den Erstunterzeichnern der „Allianz für die Schöpfung“ im Bistum Dresden-Meißen,

Die kfd gibt Frauen eine unüberhörbare Stimme in Kirche, Politik und Gesellschaft. Darauf sind wir stolz, denn zahlreiche Entwicklungen wären ohne das Engagement der kfd-Frauen auf allen Ebenen des Verbandes nicht möglich gewesen.


Unsere Meilensteine:


  • 2020 Über 131.000 Unterschriften für eine geschlechtergerechte Kirche

  • 2020 Der JUNIA-Tag (17. Mai) wird in vielen Gemeinden eingeführt und Predigerinnen stehen auf den Kanzeln

  • 2019 Positionspapier "gleich und berechtigt. Alle Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche"

  • 2019 Positionspapier "nachhaltig und geschlechtergerecht weltweit"

  • 2018 Aktion #MachtLichtAn zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der Kirche

  • 2017 Entgelttransparenzgesetz tritt in Kraft

  • 2017 Zulassung Geschieden-Wiederverheirateter zu den Sakramenten wird im Einzelfall möglich

  • 2016 "Nein heißt nein" - Bundestag beschließt Änderung des Sexualstrafrechts

  • 2015 "Frauen.Macht.Kirche."- Wiederaufnahme der Diskussion um Dienste und Ämter von Frauen in der Kirche

  • 2015 Stärkung der Palliativ- und Hospizversorgung

  • 2015 Verbot der organisierten Beihilfe zum Suizid

  • 2014 Angleichung der Rentenanwartschaften für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden

  • 2013 Notrufnummer für von Gewalt betroffene Frauen: www.hilfetelefon.de

  • 2011 kfd-Unterschriften-Aktion Geschieden-Wiederverheiratete

  • 2009 Bedenkzeit und Beratung wird bei Spätabtreibung verpflichtend

  • 2007 Mütterkuren werden Pflichtleistungen der Krankenkassen

  • 2006 Bibel in gerechter Sprache

  • 2006 Gründung Europäischer Allianz katholischer Frauenverbände (Andante)

  • 2006 - 2008 kfd-Prozess "Charismen leben - Kirche sein"

  • 2004 Rentenmodell der katholischen Verbände: www.buendnis-sockelrente.de

  • 2001 Erstes Bundeserziehungsgeldgesetz

  • 2001 Erziehungsurlaub heißt Elternzeit

  • 2001 Offizielle Nachweise über Qualifikationen im Ehrenamt in NRW

  • 2000 kfd wird Mitglied im Christinnenrat

  • 1997 Vergewaltigung in der Ehe wird strafbar

  • 1997 kfd-Aktion zum Nachweis über ehrenamtlich geleistete Arbeit

  • 1997 Gründung des Netzwerks Diakonat der Frau

  • 1995 Pflegeversicherung mit Rentenanwartschaften für pflegende Angehörige

  • 1994 Mädchen werden als Ministrantinnen zugelassen

  • 1994 Ökumenische Frauengottesdienste bei Katholiken- und Kirchentagen

  • 1993 TransFair-gesiegelte Ware in Supermärkten

  • 1992 Anerkennung von drei Jahren Erziehungszeit in der Rente

  • 1990 Leitfaden zur Gründung eines Frauenhauses

  • 1986 Erstmals Anerkennung von Erziehungsleistungen in der Rente

  • 1984 Frauenzentren bei Katholikentagen

  • 1980 Gebetsstunde zum Weltfriedenstag

  • 1972 kfd wird Mitglied im Komitee des Weltgebetstages der Frauen

  • 1928 Gründung des Zentralverbandes der katholischen Müttervereine

Die kfd hat in vielen Pfarreien und Orten eine lange Tradition. Doch dass ihre Ursprünge schon so weit ins 19. Jahrhundert zurückgehen, ist vielen nicht bekannt. Die offiziell älteste kfd-Gruppe wurde im Feb.1844! in Hückeswagen (im Bergischen Land) von einem Pfarrer und einer Lehrerin gegründet – als „Verein zur Unterstützung bedürftiger Familien, insbesondere der Schulkinder, Kranken und Wöchnerinnen“. So wie dort bildeten sich in den darauffolgenden Jahrzehnten überall im Land Gruppen von katholischen Müttern und Frauen, die sich gegenseitig unterstützten und das Gemeindeleben prägten. (Quelle: kfd-Bundesverband)Die frühen Anfänge der Müttervereine in Ostdeutschland sind nicht so genau bekannt. Es gab sie, aber wo und welche Entwicklung sie durch die Vereins-Verbote in den zwei Diktaturen genommen haben, ist noch nicht erforscht.

Die Gründung der ersten kfd-Gruppen im Bistum Dresden-Meißen fand 1991 statt. Ingeborg Hieke gründete eine Gruppe in Leipzig und Gabriele Postrach eine in Zwickau. Eine weitere Gruppe entstand 1994 mit Christa Kaluza in Dresden.

Zur Patronin der kfd im Bistum Dresden-Meißen wurde Edith Stein gewählt.

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